One moment one story

Jeder Moment erzählt eine Geschichte.

SIX

Around the globe the SARS-CoV2 virus is spreading and reaching pandemic status – in Germany as well. Drastic actions are taken to slow down the spread, to prevent our health systems from collapsing. It feels oppressive to be massively restricted in your personal freedom. I’ve noticed changes in the atmosphere between people. Hostile, suspicious glances are exchanged. They tell that you don’t know if someone who is already infected, is strolling through the park right next to you. In supermarkets you can observe people hunting after toilet paper and yeast. I have to admit that I don’t have adjusted fully to this total change of our lives. I still have difficulties to live with it. When I have reflected more on it, I will share my thoughts on this blog with you.

But for now I would like to share a TV tip. In case your “to watch” list is diminishing… Amazon Prime is offering the US American series “Six” about a Navy Seals team. Continue reading

Meditier mal… oder öfter!

Meditieren ist in aller Munde. Gerade jetzt wo wir durch die Sars CoV2-Epidemie gezwungen sind, viel Zeit zu Hause zu verbringen, bei manchen Konflikte mit Kolleg*innen oder Partner*innen oder Kindern entstehen, brauchen die meisten Menschen simple Mittel und Wege um runterzukommen (ich habe bewusst nicht “einfach” geschrieben, weil meditieren nicht immer einfach ist).

Ich möchte euch heute eine Basiseinführung ins meditieren geben. Eine Meditation besteht im Wesentlichen darin, mit ganzer Aufmerksamkeit zu beobachten, wie der Atem in den Körper hinein- und wieder aus ihm herausströmt. Die Konzentration auf den Atem ermöglicht es uns zu beobachten, wie in unserem Geist ein Gedanke nach dem anderen entsteht, und wir lernen – wenn wir regelmäßig meditieren – einen Gedanken nach dem anderen ziehen zu lassen. Wir merken, dass Gedanken ohne unser Zutun kommen und gehen, dass wir nicht unsere Gedanken sind. Wir erkennen, dass wir Stress oder schlechte Gefühle empfinden, aber wir geben uns diesen Emotionen nicht hin. Dadurch können wir uns aus Gedankenspiralen befreien und mehr im Hier und Jetzt leben.

Tipps und Hinweise:
– Wähle einen Zeitpunkt an dem du 10 Minuten Ruhe hast. Morgens bevor die Kinder aufstehen oder abends. Stelle dein Telefon auf lautlos, so dass du nicht gestört wirst. Nimm dir ganz bewusst diese Zeit für dich.
– Versuche in diesen zehn Minuten still zu sitzen. Bei jedem drückt oder zwickt es mal, wenn wir einfach zehn Minuten sitzen, aber versuche in dem Sitz, für den du dich entschieden hast, sitzen zu bleiben.
– Manchmal kommen bei der Meditation Gefühle in uns hoch. Unterdrücke sie nicht. Beobachte was dich beschäftigt, aber versuche dann die Gedanken und Gefühle weiterziehen zu lassen. Das kann gelingen, wenn du dich auf deinen Atem konzentrierst.

Also, setzt euch einfach bequem – aber möglichst aufrecht – hin, schaltet meine Aufnahme an und probiert es einfach!

Meditation mit Teresa (10 Minuten)

Vielen lieben Dank an Rembert für ein tolles Audioaufnahmegerät und Schnitt und Überarbeitung!

Alltag: Schwimmbaeder

Bevor ich hierher in die USA gezogen bin, hatte ich einige Vorurteile über Amerika und die Amerikaner. Es ist sehr spannend zu erleben wie diese sich nach und nach als falsch herausstellen… Eins war zum Beispiel dass die Amerikaner uns technologisch weit überlegen sind. Über den Zustand der Infrastruktur (Straßen, Gebäude, etc.) habe ich mir vorher nicht viele Gedanken gemacht (vielleicht zum Glück), aber dazu werde ich nochmal einen extra Post schreiben, denn ich muss mich ständig darueber aufregen. Continue reading

Yoga Dharma Talk: Depression

Some Yoga teachers chose to talk about philosophical questions in their Yoga classes, because Yoga is not primarily an exercise but a philosophy. I’m hesitant with these so-called Dharma talks but recently I felt the need for one.

Some weeks ago Chris Cornell (singer, songwriter) died. He decided to set an end to his life. He had depression. In my opinion, this is a mental condition that you can never be cured from completely. There are times that are darker and times that are lighter. Continue reading

Eins, zwei, Polizei…

In letzter Zeit wurde sowohl hier in den USA als auch in Deutschland viel über die hohe Kriminalitätsrate in Chicago berichtet. Im letzten Jahr wurden hier über 700 Menschen getötet. Zum Vergleich: in Berlin wurden 2015 laut Polizeilicher Kriminalstatistik (PKS) 34 Menschen getötet (Mord, Totschlag, Tod auf Verlangen).

Auch Präsident Trump fürchtet um Chicago. Er hat angedroht, die Nationalgarde nach Chicago zu schicken, falls die örtliche Polizei die Lage nicht in den Griff bekomme. Vielleicht sollte er androhen, selbst zu kommen – ich könnte mir vorstellen, dass das ein effektiveres Drohszenario ist!

Das hört sich ganz schön nach Wildem Westen an, oder? Aber in den Vierteln Chicagos in denen ich mich hauptsächlich aufhalte, spiegeln diese Zahlen überhaupt nicht die Realität wider. Chicago ist eine sehr segregierte (kennt ihr ein gutes, deutsches genau so passendes Wort?) Stadt, das heißt Nationen/Hautfarben leben weitestgehend getrennt voneinander in unterschiedlichen Stadtvierteln. Im Süden leben schwarze Menschen, im Westen hispanische Menschen und im Norden weiße Menschen. Im Süden und im Westen konzentriert sich die Kriminalität. Ich habe diese Viertel noch nicht näher erkundet, habe also noch kein eigenes Bild von diesen Gegenden, aber ich höre leider nur Schlimmes.

Aber in meinem Viertel kann ich mich sehr sicher fühlen. Den Beweis dafür durfte ich gestern erleben:
Ein Polizist fuhr in seinem Wagen die Belmont Street entlang und hat mit großer Ruhe und Sorgfalt einen Parksünder nach dem anderen notiert. Wenn die Polizei Zeit für so etwas hat, dann kann es hier nicht so gefährlich sein…

If women march…

Eigentlich hätte der 20.1. ein Freudentag für mich sein sollen, statt dessen war ich deprimiert. Es war endlich soweit: Der neue US-Präsident wurde vereidigt und hat seine Arbeit begonnen. Und zwar genauso schlimm oder noch schlimmer als erwartet… Continue reading

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