One moment one story

Jeder Moment erzählt eine Geschichte.

Yoga – der Weg zum Handstand

Auf besonderen Wunsch eines guten Freundes verfasse ich endlich mal einen Yoga-Beitrag.

Yoga begleitet mich seit zehn Jahren. In dieser Zeit habe ich unterschiedliche Stile, Lehrer, Schulen ausprobiert und mal mehr und mal weniger trainiert. Dieses Jahr bin ich an einem Punkt angelangt, an dem ich definitiv bereit war eine Yogalehrer*innenausbildung zu beginnen. Kann ich deshalb jetzt jede Yoga Asana (Position) perfekt ausführen? Nein! Es gibt manche Asanas die mir leicht fallen, andere die mir an manchen Tagen gelingen und manche bei denen noch ein (langer) Weg vor mir liegt. Aber meine Praxis hat mich gelehrt, geduldig zu sein. Vor drei Jahren habe ich angefangen Kopfstand (Sirsasana) zu üben (als ich mit Jivamukti Yoga angefangen habe). Dieses Jahr habe ich es endlich geschafft auf meinem Kopf zu stehen!

Zur Zeit übe ich besonders intensiv Handstand (Vrikshasana) und Unterarmstand (Pincha Mayurasana). Umkehrhaltungen sind schwierig. Nicht nur weil sie viel Muskelkraft (Arme, Schultern, Bauchmuskeln) erfordern, sondern weil wir in ihnen unsere Welt auf den Kopf stellen! Ich bin noch weit von der Endposition entfernt, aber ich habe eine schöne Vorbereitungsübung gefunden.

1) Beginne im Vierfüßlerstand, die Füße berühren die Wand hinter dir. Die Knie sind unter der Hüfte, die Handgelenke unter den Schultern.


2) Strecke die Beine aus, so dass du in einen verkürzten nach unten schauenden Hund (Adho Mukha Svanasana) kommst. Die Füße bleiben an der Wand.


3) Steige mit den Füßen langsam die Wand hoch bis zwischen Hüfte und Beinen ein 90 Grad Winkel besteht. Die Schultern befinden sich wieder über den Handgelenken, schaue zwischen deine Hände. Presse nun die Hände in den Boden und die Füße in die Wand. Atmen! Bleibe hier für mindestens fünf tiefe Atemzüge.


Variante:

Gleicher Ablauf wie oben beschrieben, aber du setzt deine Unterarme auf. Schau nach vorne zwischen deine Hände. Pass auf, dass deine Ellenbogen nicht nach außen rutschen – presse sie zueinander.


Diese Übungen helfen dir, die nötige Arm- und Schulterkraft zu trainieren, die du für diese herausfordernden Umkehrhaltungen brauchst.

Wenn du dich stabil genug fühlst, kannst du einen Fuß von der Wand lösen, nach oben ausstrecken und dich mit dem anderen Fuß vorsichtig von der Wand abstoßen um das nötige Balancegefühl zu entwickeln.

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1 Kommentar

  1. Ich sage einfach nur toll – soweit werde ich vermutlich nie kommen, aber das macht nichts. Auch ich bin geduldig und übe so gut ich kann!
    Ich freue mich auf weitere Yoga-Beiträge!
    Viele liebe Grüße.

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